Aktuelle Themen

Hochwasser Versicherungsschutz

Elementarschäden: Keine staatlichen Soforthilfen mehr

Überschwemmungen, Sturzfluten und Starkregen – Wetterkapriolen werden auch in Deutschland häufiger und vor allem stärker in der Wirkung. Wer sich bisher auf sein Glück und den Staat als „Ersatzversicherer“ verlassen hat, muss seit Mitte 2019 umdenken.

 

Nach schweren Naturkatastrophen war zumindest auf den Staat Verlass: Wer als Privatperson oder Unternehmen einen größeren Schaden erlitten hatte, konnte sich auf finanzielle Hilfe verlassen. Ab dem 1. Juli 2019 ist damit aber Schluss. Nach Sachsen hat auch Bayern beschlossen, nur noch in Einzelfällen Opfern einen finanziellen Ausgleich zu gewähren. Als Härtefälle werden Objekte angesehen, die nicht versicherbar sind.  98 % aller Gebäude in Deutschland sind laut Gesamtverband der Versicherer jedoch gegen Elementarschäden versicherbar. Auch dort, wo der Staat etwa durch Flussbegradigungen eine Mitschuld trägt oder Baugenehmigungen in Hochwassergebieten erteilt, wird es Ausnahmeregelungen geben.

Bislang sind in Deutschland etwa 40 Prozent der Gebäude entsprechend abgesichert. Zwischen den Regionen gibt es jedoch starke Unterschiede. Während in Baden-Württemberg  mehr als 90 Prozent der Häuser versichert sind (bis 1994 Pflichtversicherung!), fällt die Quote in Bremen und Niedersachsen deutlich unter 20 Prozent.

 

Mehr Infos zum Thema Gebäude- und Inventarversicherung gibt es hier.

Produktlösung: All-Risk Hotel

Hier finden Sie die Fritz & Fritz All-Risk
mehr …

Angriff aus dem Internet: Gefälschte Mails zu Lebensmittelvergiftung

Es gibt eine neue Mail-Attacke auf Gastrobetriebe. Wie der Spiegel berichtete, wird vor E-Mails gewarnt, die eine  angebliche Lebensmittelvergiftung ankündigen. Mit scheinbar dramatischem Inhalt sollen Empfänger zum Öffnen verseuchter Anhänge motiviert werden. Die dort enthaltenen Trojaner verschlüsseln das System und lassen sich nur durch Zahlung eines Lösegeldes entsperren.

Die neue Spamwelle mit dem Verschlüsselungstrojaner “Gandcrab” zielt vor allem auf gastronomische Betriebe. In der Mail wird behauptet, dass sich ein Gast im Restaurant eine Lebensmittelvergiftung zugezogen hat, warnt das Landeskriminalamt Niedersachsen.

Neben einer Drohung, einen Anwalt einzuschalten liege der Mail ein Arztbericht bei, die den Tathergang beweise. Ziel der kriminellen Absender sei es, dem Empfänger einen Schreck einzujagen oder ihn neugierig zu machen und so den Anhang zu öffnen. Anschließend gelangt der Trojaner auf den Rechner und verschlüsselt alle Daten, auf die der Computer Zugriff hat und ggf. auf angeschlossene Netzwerke. Haben die Kriminellen dieses Ziel erreicht, bieten sie ihren Opfern in der Regel an, gegen ein Lösegeld einen Entschlüsselungs-Code zu schicken.

Neben regelmäßigen Backups aller Daten auf externen Datenträgern empfehlen wir die Schulung Ihrer Mitarbeiter und den Abschluss einer wirkungsvollen Cyberversicherung.

Quelle: Spiegel

Produktlösung: Cyber-Schutz

Hier erfahren Sie mehr zum Fritz & Fritz Cyber-Schutz.
mehr …
Winter Schnee Versicherung

Winter: Wenn eine Lawine mein Auto trifft

Wird Ihr Auto durch eine Schneelawine beschädigt, die vom Dach abgegangen ist, müssen Sie sich an ihre Kfz-Vollkaskoversicherung wenden.

Unter Umständen haben Sie zudem Schadenersatzansprüche gegen den Hauseigentümer, wenn dieser seine Verkehrssicherungspflichten vernachlässigt hat und etwa eine regionale Verpflichtung für Schneefänge ignoriert hat. Dessen Privathaftpflicht oder die Haftpflicht für Haus- und Grundbesitzer zahlt in versicherten Fällen.

Wichtig für den Hausbesitzer: Um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden, müssen Gehwege, Zufahrten sowie Flächen, die zum Grundstück gehören, tagsüber geräumt und bei Glätte gestreut werden. Auch lose Dachziegel, morsche Äste, eine defekte Außenbeleuchtung oder Dachlawinen und Eiszapfen müssen beseitigt werden, wenn sie Gefahren für Dritte darstellen. Eine weitere Möglichkeit ist, auf Gefahren durch eine ausreichende Anzahl von Warnhinweisen aufmerksam zu machen. Wer diese Pflichten an einen Mieter oder Dienstleister überträgt, besitzt eine Kontrollpflicht.

 

mehr …

Winter: Wenn die Schneemassen erdrückend werden

Viele Menschen freuen sich über Schnee, verheißt er doch Spaß und Erholung im Freien. Doch was passiert, wenn es nicht mehr aufhört zu schneien und der Schnee zur Bedrohung wird?

Dann fragen sich viele Besitzer von Häusern: “Hält mein Dach das aus?“ Die Sorge ist durchaus berechtigt: 20 Zentimeter Pulverschnee wiegen 20 Kilogramm pro Quadratmeter. Bei feuchtem Altschnee vervierfacht sich das Gewicht und kann bei Überfrierung bis zu 180 Kilogramm betragen.

Bei großen Dächern sammeln sich so mehrere Tonnen Schnee auf dem Dach an. Besonders Flachdächer und solche mit geringer Dachneigung reagieren empfindlich auf Überlast. Das Dach kann eingedrückt werden oder einstürzen. Halterungen von Solar- und Photovoltaik-Anlagen können zerstört werden. Aber nicht nur Gebiete mit starkem Schneefall sind immer wieder betroffen, sondern auch Regionen, in denen es häufig Winterstürme gibt – etwa an der Ostsee.

Wenn Sie Ihr Dach selbst räumen wollen, sollten Sie folgende Ratschläge annehmen:

  1. Betreten Sie das Dach nicht!
  2. Legen Sie eine Leiter an oder arbeiten Sie von der Dachluke aus.
  3. Sichern Sie sich gegen einen Absturz wie ein Bergsteiger – die Vorsicht ist nicht übertrieben.
  4. Räumen Sie das Dach abschnittsweise, nicht nur einseitig.

 

Verhindern von Dachlawinen

Bei Tauwetter entstehen neue Gefahren: Die ersten warmen Sonnenstrahlen lösen Dachlawinen aus. Diese können Fußgänger oder geparkte Autos treffen. Deshalb gibt es die sogenannte Verkehrssicherungspflicht: Hausbesitzer müssen andere vor solchen Gefahren schützen.

Einige Bundesländer und Gemeinden regeln im Baurecht oder in Verordnungen, wer ein Schneefang-System auf dem Dach anbringen muss. Auch alle anderen Hauseigentümer sollten vorbauen: Sie sind verpflichtet, ihre Umgebung vor Dachlawinen zu schützen. Kommen Sie dieser „Verkehrssicherungspflicht“ nicht nach, kann ein Passant, den eine Dachlawine eiskalt trifft, Schadenersatz einfordern. Wir raten daher zum Anbringen von Schneefanggittern, unabhängig davon, ob Sie in einem schneereichen oder schneearmen Gebiet leben.

 

Richtig versichert

Gibt das Dach nach, kommt es häufig zu erheblichen Schäden an der Immobilie und dem Inventar. Doch welche  Versicherung bezahlt den entstandenen Schaden? Die Wohngebäude­- oder Hausrat­versicherung greift in diesem Fall nur, wenn Elementar­schutz­ explizit gegen Mehrbeitrag mitversichert ist. Gut zu wissen: In der All-Risk-Versicherung von Fritz & Fritz sind Schäden, die durch Schneedruck entstehen, generell versichert.

Produktlösung: All-Risk Gastro

Hier finden Sie die Allgefahrenversicherung für Gastronomen.

Produktlösung: All-Risk Hotel

Hier finden Sie die Fritz & Fritz All-Risk
mehr …
Nebel, Verkehr Sicherheit, Versicherung

Cyberrisiken: Bedrohungen schwer greifbar

Einen Sturm spürt man, einen Brand riecht man, einen Autounfall sieht man und spürt man im schlimmsten Fall. Klassische Risiken erkennt jeder und ist bereit, sich dagegen zu versichern. Aber Gefahren aus dem Internet?

Bei Cyberrisiken tun sich vieler schwerer, Risiken für ihr Geschäft zu erkennen. Um das Thema zu vereinfachen, hat die Universität St. Gallen die Studie „Cyber Risk: Risikomanagement und Versicherbarkeit“ veröffentlicht. Demnach gibt es zwei Hauptursachen:

Nicht kriminelle Ursachen

Höhere Gewalt

Häufig hat man bei dem Thema Cyberrisiko nur die kriminellen Ursachen vor Augen. Aber auch höhere Gewalt kann zu einem empfindlichen Datenverlust führen oder zumindest die Verfügbarkeit von Daten einschränken, indem Rechenzentren durch Naturkatastrophen wie beispielsweise Überschwemmungen oder Erdbeben zerstört werden. Ebenso sind Stromausfälle denkbar.

Menschliches Versagen/Fehlverhalten

Als Cyberrisiken sind auch unbeabsichtigtes und menschliches Fehlverhalten denkbar. Hierunter könnte das versehentliche Veröffentlichen von sensiblen Informationen fallen. Möglich sind eine falsche Adressierung, Wahl einer falschen Faxnummer oder das Hochladen sensibler Daten auf einen öffentlichen Bereich der Homepage.

Technisches Versagen

Auch Hardwaredefekte können zu einem herben Datenverlust führen. Neben einem Überhitzen von Rechnern sind Kurzschlüsse in Systemtechnik oder sogenannte Headcrashes von Festplatten denkbare Szenarien.

Kriminelle Ursachen

Hackerangriffe

Hackerangriffe oder Cyberattacken sind in der Regel die Szenarien, die die Presse dominieren. Häufig wird von spektakulären Datendiebstählen auf große Firmen oder von weltweiten Angriffen mit sogenannten Kryptotrojanern berichtet. Opfer kann am Ende aber jeder werden. Ziele, Methoden und auch das Interesse sind vielfältig. Neben dem finanziellen Interesse können Hackerangriffe auch zur Spionage oder Sabotage eingesetzt werden. Mögliche Hackermethoden sind unter anderem: Social Engineering, Trojaner, DoS-Attacken oder Viren.

Physischer Angriff

Die Zielsetzung eines physischen Angriffs ist ähnlich dem eines Hacker­angriffs. Dabei wird nicht auf die Tools eines Hackerangriffs zurückgegriffen, sondern durch das physische Eindringen in Unternehmensgebäude das Ziel erreicht. Häufig sind es Mitarbeiter, die vertrauliche Informationen stehlen, da sie bereits den notwendigen Zugang zu den Daten besitzen.

Erpressung

Obwohl die Erpressung aufgrund der eingesetzten Methoden auch als Hacker­angriff gewertet werden könnte, ergibt eine Differenzierung Sinn. Erpressungsfälle durch Kryptotrojaner sind eines der häufigsten Schadenszenarien für kleinere und mittelständische Unternehmen. Außerdem sind auch Erpressungsfälle denkbar, bei denen sensible Daten gestohlen wurden und ein Lösegeld gefordert wird, damit sie nicht veröffentlicht oder weiterverkauft werden.

Es muss also nicht nur kriminelle Ursachen geben, die Ihren Betrieb bedrohen…

Quelle: asscompact.de

weniger …