Cyber-Schutz

Cyberversicherung – was ist das?

Eine Cyberversicherung bietet Schutz, wenn die IT-Sicherheit Ihres Systems oder elektronisch gespeicherte Daten verletzt wurden. Sollten Daten gestohlen, gelöscht, verschlüsselt, verändert, missbraucht oder unrechtmäßig veröffentlich werden, ersetzt die Cyberversicherung die Schäden und Kosten.

 

Aktuelle Cyber-Angriffe auf Hotels:

  • 12/2106: Hotel Forellenhof im Rothaargebirge Wingeshausen wird durch einen Angriff aus dem Cyberspace lahmgelegt. Eine harmlose Bewerbungsemail tarnt sich als Trojaner und verschlüsselt alle Daten. Alle Buchungen des Jahres, sogar die Kassenbücher der Vergangenheit, sind vernichtet. Lesen Sie hier mehr…
  • 01/2017: Hotel Jägerhof in Österreich wurde wiederholt Opfer einer Cyberattacke. Dabei wurden alle Hotelcomputer inklusive des Reservierungs- und Kassensystems angegriffen. Nur durch die Zahlung einer Art von Lösegeld in Form von Bitcoins konnte das System wiederhergestellt werden. Lesen Sie hier mehr…

Details zum Versicherungsschutz:

Wenn Kundendaten aus dem Hotel-Netzwerk gestohlen und missbraucht werden, können die Kunden vom Hotelier Schadensersatz verlangen. Bei einer Datenschutz- oder Datenvertrauchlichkeitsverletzung kommen Vertragsstrafen hinzu. Die Cyberversicherung entschädigt berechtigte Forderungen und wehrt unberechtigte ab.
Versicherungsschutz besteht auch bei Verstößen gegen vertragliche Vereinbarungen im Zusammenhang mit Kreditkartendaten (PCI DSS) und Bezahlsystemen wie Bankkarten oder Zahlungsprozessoren.

Kommt es  nach einem Cyberangriff zu einer Betriebsunterbrechung, zahlt die Cyberversicherung einen Tagessatz bis das Hotel seinen normalen Betrieb wieder aufnehmen kann. Damit kann der Hotelier laufende Kosten begleichen und entgangene Gewinne werden entschädigt. Darüber hinaus werden die Kosten für die Wiederherstellung der Daten und der Rekonstruktion der Computersysteme übernommen.

Nach einem Cyberangriff wird schnelle Hilfe von Experten benötigt. Die Cyberversicherung vermittelt Fachleute und übernimmt die Kosten:
  • IT-Forensik Experten analysieren den Angriff, sichern Beweise, stellen das Ausmaß des Schadens fest und verhindern Folgeschäden.
  • Spezialisierte Anwälte für IT- und Datenschutzrecht helfen dem Hotelier seine Informationspflichten zu erfüllen.
  • PR-Spezialisten helfen betroffene Kunden zu informieren und unterstützen bei der Krisenkommunikation um den Imageschaden für das Hotel möglichst gering zu halten.

Der Fritz & Fritz Cyber-Schutz bietet genau diese Sicherheit und deckt finanzielle Risiken ab, die durch Cyberattacken und Datenrechtsverletzungen auf Sie zukommen können. Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Sprechen Sie uns an!

 

Was kostet eine Cyberversicherung?

Der Beitrag richtet sich nach Ihrem Jahresumsatz und der gewünschten Versicherungssumme. Beispiel: Bei einem Jahresumsatz von 1 Mio. € und einer Versicherungssumme von 500.000 € liegt der Beitrag bei 68 € mtl. Laut einer Studie liegen die durchschnittlichen Kosten eines Cyberangriffs bei 70.000 €. (Studie: „Global Corporate IT Security Risks: 2013“ im Auftrag des Security-Anbieters Kaspersky Lab)

 

Welche zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen sind sinnvoll?

  • Sensibilisierung von Mitarbeitern
  • Einführung von Sicherheitskonzepten im Unternehmen
  • Aufbau interner Kompetenzen für Prävention, Detektion und Reaktion
  • Vorsorgliche Auswahl externer IT-Forensik-Dienstleister für eine schnelle Reaktion im Ernstfall
  • 3-2-1 Regel: Drei Kopien aller kritischen Daten sollten auf mindestens zwei unterschiedlichen Medien liegen – der Festplatte etwa, auf der CD oder im Cloudspeicher –, wovon mindestens ein Back-up außerhalb des Unternehmens zu lagern ist.

Fragen, die Sie sich bezüglich Ihrer IT-Sicherheit stellen sollten:

  • Wie verhalte ich mich richtig, wenn mein Unternehmen Opfer eines Hackerangriffes wird?
  • Wie reagiere ich, wenn ich einen Drohbrief mit der Veröffentlichung sensibler Daten erhalte?
  • Wer sitzt im Krisenstab, wenn es um Datenrechtsverletzungen geht. Welche Meldungen leiten wir an die Presse weiter?
  • Wie lange kann ich einen Ausfall meiner Website verkraften? Wie gut bin ich bei unerwarteten Betriebsunterbrechungen aufgestellt?

Cyber-Versicherung einfach erklärt:

 

Aktuelles zum Thema

Unterschätztes Risiko „Hacker-Angriff“

Unterschätztes Risiko „Hacker-Angriff“

Feuer und Betriebsunterbrechungen infolge von Bränden kosten deutschen Unternehmen jährlich etwa zehn Milliarden Euro. Digitale Angriffe von innen und außen verursachen ein Vielfaches an Schäden. Das Beratungsunternehmen KPMG schätzt, dass diese 2016 weltweit 450 Milliarden Euro betrugen, in Deutschland 51 Milliarden Euro. Für die Feuerversicherung zahlen deutsche Firmen sechs Milliarden Euro Prämie pro
Jahr, für Cyber-Deckungen keine 100 Millionen Euro.

Die finanzielle Absicherung gegen die Folgen von Cyberangriffen ist kaum vorhanden. In den USA dagegen boomt die Cyberversicherung. Dort dürften Unternehmen 2016 rund drei Milliarden Dollar an die Cyber-Versicherer gezahlt haben. Die Versicherung deckt die Kosten nach einem Schaden – von der Wiederherstellung der IT-Systeme über die Benachrichtigung von Kunden bis hin zu Schadenersatzansprüchen, Kosten der Betriebsunterbrechung und möglichen Bußgeldern der Aufsichtsbehörden.

Von 2018 an wird es für europäische Unternehmen potenziell auch wesentlich teurer. Sie müssen personenbezogene Daten angemessen schützen und im Falle eines Cyber-Angriffs unverzüglich die betroffenen Personen und die Behörden informieren. Tun sie das nicht, werden Geldbußen bis zu 20 Millionen
Euro oder vier Prozent des weltweiten Umsatzes fällig, je nachdem, welche Summe höher ist.

Cyberversicherung bald gleiche Bedeutung wie die traditionelle Feuerversicherung?

Der größte Fehler von Firmen ist der Glaube, bestehende Policen würden auch bei Cyberangriffen funktionieren. Dazu kommt: Die Deckungen sind höchst unterschiedlich. Manche konzentrieren sich auf die Daten und die möglichen Schäden durch Datendiebstahl und Erpressung, bei ihnen spielt die Betriebsunterbrechung kaum eine Rolle. Es könne für ein Unternehmen aber wichtig sein, gerade für den Fall des Stillstands bei einen Hackerangriff abgesichert zu sein.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Produktlösung: Cyber-Schutz

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Internetkriminalität: Jetzt handeln!

Internetkriminalität: Jetzt handeln!

Das „Seehotel Jägerwirt“ in Österreich wurde vor einigen Tagen Opfer eines Hackerangriffs. Zunächst legten die IT-Angreifer sämtliche Computer samt Buchungssystem lahm, dann wurde das elektronische Türsystem befallen. Gäste konnten nicht mehr in ihre Zimmer. Am Ende waren sogar alle Backups verschlüsselt. Die Hotelbetreiber sahen sich gezwungen, ein Lösegeld zu zahlen, um ihr Hotel überhaupt weiter betreiben zu können.

Christoph Brandstätter, Geschäftsführer des 4-Sterne-Hotels in den österreichischen Alpen wollte diesen Hackerangriff nicht verschweigen, sondern hat sich entschieden, an die Öffentlichkeit zu gehen, um andere Hotelbetreiber zu warnen.

Wenn ein Internetangriff sowohl das gesamte Hotelsystem lahm legt inklusive Kassen, Reservierungen und Türschlössern und auch die Backups nicht mehr funktionieren, ist sofort die Existenz des Betriebes gefährdet. Buchungen können nicht mehr abgearbeitet werden, Hotelgäste werden unzufrieden, der Ruf des Hauses leidet. Da immer mehr Wertschöpfungsprozesse am IT-System hängen, ist der Schaden in solchen Fällen immens und wird noch größer, wenn Computerspezialisten hinzugezogen werden müssen. Nur sie können Systeme wieder arbeitsfähig machen.

Viele Hoteliers schieben die Schuld deutlich wachsender Internetkriminalität auf die Vernetzung und Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. Während aber jeder von den Möglichkeiten des Internets (Präsentation, Marketing und Buchungen) profitieren möchte, wird für die Sicherung der Systeme keine Beachtung geschenkt. Der eigentliche Grund für die massiven Schäden liegt in einem mangelnden Bewusstsein für Gefahren durch die Digitalisierung.

Absicherung jetzt!

Um Ihr Unternehmen zu schützen, sollten Sie Ihr IT-System auf dem aktuellen Stand halten und die Kosten für IT-Spezialisten und Datenrettung mit einem Versicherungsvertrag absichern.

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IT-Sicherheit: 1270 Prozent mehr Schadsoftware!

IT-Sicherheit: 1270 Prozent mehr Schadsoftware!

2016 ist die Zahl von Computerattacken explosionsartig um 1.270 Prozent angestiegen. Das zeigt der „Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland“, den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz BSI) jährlich herausgibt.

Der Bericht beschreibt und analysiert die aktuelle IT-Sicherheitslage, die Ursachen von Cyber-Angriffen sowie die verwendeten Angriffsmittel und -methoden. Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung biete Cyber-Angreifern weitreichende Möglichkeiten, Informationen auszuspähen, Geschäfts- und Verwaltungsprozesse zu sabotieren oder sich auf Kosten Dritter zu bereichern.

Angreifer verfügen über leistungsfähige und flexibel einsetzbare Angriffsmittel: So werden täglich rund 380.000 neue Schadprogrammvarianten entdeckt. Die Anzahl von Spam-Nachrichten mit Schadsoftware im Anhang ist explosionsartig um 1.270 Prozent angestiegen. Gleichzeitig verlieren bisherige klassische Abwehrmaßnahmen weiter an Wirksamkeit. Im Fokus der Angriffe stehen Unternehmen, Verwaltung, Forschungseinrichtungen und Bürger.

Cyber-Sicherheit ist die wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Digitalisierung in Deutschland“, sagt Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

Quelle: BSI

Produktlösung: Cyber-Schutz

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Internet: Wie Cyberpolicen schützen

Internet: Wie Cyberpolicen schützen

Ein kurzer Mausklick auf einen E-Mail-Anhang reicht machmal aus, um Unternehmen für Wochen lahmzulegen. Erpresserische Schadsoftware verschlüsselt Kundendaten, Hacker stehlen Kreditkartendaten.

Auf 51 Milliarden Euro schätzt der Hightech-Verband Bitkom die Kosten durch Cyberattacken. Betroffen davon sind nicht nur Industrieunternehmen, sondern immer stärker auch Hotels. Schäden, gegen die sich Unternehmen inzwischen versichern können.
Abgedeckt werden zum Beispiel Kosten durch Betriebsunterbrechungen, Schäden, die Dritten entstehen und Schäden durch so genannte Cryptosoftware, die die Daten ihrer Opfer durch Verschlüsselung unzugänglich macht. Auch die Kosten für Hardware, die sich nach einem Cyberangriff nicht mehr benutzen lässt sowie für IT-Fachleute, die den entstandenen Schaden analysieren und wieder aufräumen, lassen sich so versichern.

Trotzdem sollten Unternehmen Mindeststandards nachweisen. Dazu gehören ein Informationssicherheitsbeauftragten genauso, wie Datenbackups und ein Basisschutz gegen Viren und eine Firewall.

Quelle: general-anzeiger-bonn.de, 14.5.2016

Produktlösung: Cyber-Schutz

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IT: Datenrettung kostet Geld

IT: Datenrettung kostet Geld

Durch fehlerhafte Bedienung, Überspannung oder andere Schadensursachen werden oft nicht nur elektronische Geräte beschädigt. Auch Festplatten, Datenbänder, Speicherkarten oder interne Speichermodule können so leicht beschädigt werden. Kommt es durch einen Schadensfall zum Daten- oder Softwareverlust, lahmt der Geschäftsbetrieb in nahezu allen Firmen.

Daten neu aufzuspielen, neu zu erfassen oder zu retten, kostet Zeit und Geld. Die Kosten hierfür können Sie z. B. über eine Elektronikversicherung absichern. Viele Anbieter bieten hier die Möglichkeit, eine gesonderte Versicherungssumme für anfallende Kosten bei schadenbedingtem Datenverlust abzusichern. In einigen Tarifen am Markt ist diese Leistung bereits automatisch mit enthalten. Ein solcher Schutz ist eine perfekte Ergänzung zu Ihrer gewerblichen Inhaltsversicherung.

 

Produktlösung: All-Risk Hotel

Hier finden Sie die Fritz & Fritz All-Risk

Produktlösung: Cyber-Schutz

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Hackerangriffe bedrohen Hoteliers

Hackerangriffe bedrohen Hoteliers

Kürzlich titelte der IT-Datendienst Heise: „Kassensysteme der Hilton-Kette in den USA gehackt“. Angreifer hatten offenbar standortübergreifend Kassensysteme des Hilton-Hotelkonzerns infiltriert und Zahlungen bei Hotelrestaurants, Geschenke-Shops und anderen Verkaufsstellen manipuliert. (Quelle: www.heise.de)

In einer schriftlichen Stellungnahme habe anschließend Hilton verkündet, dass ihnen der Schutz von Kreditkartendaten der Kunden sehr am Herzen liege. Man treibe großen Aufwand und beschäftige namhafte Experten, um Datensicherheit zu gewährleisten. Leider sehe sich jedes Unternehmen mit der allgegenwärtigen Gefahr von Kreditkartenbetrug konfrontiert. Hilton nehme die Meldungen sehr ernst und untersuche die Angelegenheit.

Die Meldung sollte jeden Hotelbesitzer aufschrecken: Was bei Hilton passiert, kann jedes Unternehmen betreffen. Deshalb rät Fritz & Fritz dringend zur Absicherung der Cyberrisiken. Wichtige Bausteine unseres wirkungsvollen Versicherungsschutzes sind:

Eigenschadenversicherung („Cyber-Versicherung“): Versicherungsschutz der Cyber-Police umfasst Ansprüche Dritter und deren Abwehr bei Verletzung des Datenschutzes, der Vertraulichkeit und des Persönlichkeitsrechts. Er beinhaltet ferner Eigenschäden infolge von Datenwiederherstellung und Ertragsausfall sowie Kosten für Forensik, für die Sicherung der Reputation und der Krisenkommunikation.

Cyber-Haftpflicht: Dieser Baustein deckt Schäden durch eigenes Verschulden. Dazu gehören sowohl eine Verletzung von Datenschutzrechten, als auch die Kosten des Krisenmanagements.

Rechtsschutz: Schützt passiv, wenn dem Unternehmen etwa Abmahnungen ins Haus flattern oder bei der aktiven Durchsetzung eigener Forderungen.

Produktlösung: Cyber-Schutz

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