Kategorie: Disko

Notausgang Brandschutz Hotel

Veranstaltungsabbruch: Damit trotzdem die Kasse stimmt

Bombendrohung, Feueralarm oder Stromausfall – es gibt immer wieder Gründe, warum Discotheken  geräumt werden müssen. Doch was passiert, wenn man bargeldlose Kartensystem nutzt und die Kunden den Laden durch  den “Hintereingang” verlassen können? Sind die Umsätze dann futsch?

Kassen- und bargeldlose Abrechnungssysteme wie die von OPC oder Cash Card erleichtern die Abrechnung des Discothekers ungemein: Jede Bestellung wird automatisch im Warenwirtschaftssystem verbucht, an der Bar muss nicht mit Bargeld hantiert werden und selbst an der Garderobe gibt es weniger Verwechslungen. Die Vorteile für den Ablauf in der Disco sind enorm – auch wenn nicht unerhebliche Kosten bei der Einführung anfallen.

Nicht überall lohnen sich diese Systeme, aber gerade in Großraumdiscos an der Peripherie mit vielen Gästen pro Nacht können Umsätze besser geplant und Geldflüsse genauer kontrolliert werden. Doch was passiert, wenn es zu einem behördlich veranlassten Veranstaltungsabbruch kommt? Denkbar sind beispielsweise eine Bombendrohung gegen den Club oder ein Feueralarm, der Einsatzkräfte ausrücken lässt und die Notausgänge automatisch öffnet.

Absicherung des Risikos

Dann verlassen die Kunden die Disco, ohne ihre Umsätze zu bezahlen und die wenigsten werden zurückkommen und die Schulden begleichen. Damit Sie als Veranstalter nicht auf den Kosten sitzen bleiben, lohnt sich in diesen Fällen eine Veranstaltungsabbruchversicherung. Sie ersetzt die nicht bezahlten Umsätze bis zum ungeplanten Ende der Veranstaltung und die Kosten der Wiederbeschaffung der Karten.

Können Umsätze nicht genau beziffert werden, weil mechanische Systeme (z.B. Lochkarten) verwendet wurden, erfolgt die Berechnung  anhand des durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauchs der letzten sechs vergleichbaren Veranstaltungen.

Versichert sind sowohl behördliche angeordnete Räumungen wegen Bombendrohung, als auch bei Räumung wegen Feueralarms. Versichert ist zudem eine Unterbrechung der öffentlichen Stromversorgung mit mindestens 30 Minuten Dauer. Nicht versichert ist dagegen der Umsatz, der nach der Räumung dem Discotheker entgeht.

Wer also “smarte Karten” im Einsatz hat, sollte sich genauso smart gegen Verluste durch Veranstaltungsabbrüche absichern.

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Disco: Durchführung von Veranstaltungen mit erhöhtem Eintrittsgeld

Aktuell warnt der BDT vor Nacherhebungen der GEMA bei allen Veranstaltungen, an denen ein erhöhtes Eintrittsgeld verlangt wird. Egal, ob Faschingsparty oder Live-Act: Wer einen höheren Eintritt als regulär fordert, muss der GEMA eine detaillierte Information zur Veranstaltung zukommen lassen, sonst droht ein Strafzuschlag von bis zu 100 Prozent!

Im aktuellen Merkblatt erklärt der BDT zudem die Berechnung und die Wirkung von Getränkegutscheinen und -Flatrates auf die GEMA-Rechnung. Das Merkblatt und viele weitere Tipps gibt es auf der Seite des BDT für alle Mitglieder des Verbandes.

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Versicherungsdeutsch: „Grobe Fahrlässigkeit“ oder „bedingter Vorsatz”?

Versicherungsverträge warten häufig mit Formulierungen auf, die der Discotheker kaum noch unterscheiden kann. Damit Sie wissen, was in Ihrem Vertrag steht, erklären wir den Unterschied zwischen Fahrlässigkeit und Vorsatz.

Der fahrlässig verursachte Schaden

„Huch, das wollte ich nicht!“

Beispiel: Einem Dachdecker fällt bei der Arbeit am Haus ein Ziegel aus der Hand und verletzt einen Passanten am Kopf.

Der Schaden wird fahrlässig verursacht, da kein aktives Handeln des Dachdeckers kausal zum Schaden beiträgt. Vorzuwerfen wäre ihm allenfalls, dass er den Ziegel hätte fester greifen müssen. Es liegt daher keine Absicht vor, jemanden zu schädigen.

Der grob fahrlässig verursachte Schaden

„Da hätte ich aber besser aufpassen müssen!“

Beispiel: Ein Dachdecker deckt ein Dach ein. Einer der Ziegel ist beschädigt und kann nicht verwendet werden. Gedankenlos wirft er diesen über die Schulter das Dach hinab, wodurch das Geschoss einen Passanten am Kopf verletzt.

Dieser Schaden wird grob fahrlässig verursacht, da der Dachdecker eine andere Absicht verfolgt als jemanden zu schädigen. Um niemanden zu verletzen, hätte er sich zunächst mindestens vergewissern müssen, dass kein Passant vorbeiläuft, der gefährdet werden könnte.

Der bedingt vorsätzlich verursachte Schaden

„Mir egal…!“

Beispiel: Der Dachdecker bemerkt eine Gruppe Nachbarskinder, die sich vor dem Haus versammelt, ihm bei der Arbeit zuschaut und Faxen macht. Als er einen beschädigten Ziegel entdeckt, wirft er diesen das Dach hinab. Ihm ist dabei bewusst, dass die Gefahr besteht, die Kinder zu treffen. Da er genervt ist, ist ihm dies jedoch gleich. Der Ziegel trifft einen Zehnjährigen im Gesicht.

Dieser Schaden wird bedingt vorsätzlich verursacht. Der Dachdecker kann die potenzielle Gefahr für andere, die in seinem Handeln steckt, abschätzen. Wichtiger Unterschied: Es liegt zwar weiterhin keine Absicht vor, jemanden zu schädigen, wird aber billigend in Kauf genommen.

Der vorsätzlich verursachte Schaden

„Ha! Den hab ich gut getroffen!“

Beispiel: Gegen Ende des Tages kommt der Bauherr zur Baustelle, um den Fortschritt zu begutachten. Ununterbrochen maßregelt er den Handwerker und verhält sich diesem gegenüber sehr herablassend. Der genervte Dachdecker nimmt einen Ziegel und wirft ihn gezielt nach dem Bauherren, den er so mit geübtem Auge niederstreckt.

Dieser Schaden wird vorsätzlich begangen. Die Handlung ist bei vollem Bewusstsein einzig darauf ausgelegt, jemanden zu schädigen.

 

Je nach Vertragsgestaltung werden Schäden durch grobe Fahrlässigkeit nicht oder nur teilweise ersetzt. Fritz & Fritz bietet in seinem Allgefahren-Konzept einen umfangreichen Schutz auch bei Fahrlässigkeit!

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Disco: Stress mit Marken, die keine sind

“Ballermann-Party” und “Malle Opening” – Synonyme für Urlaub, große Feiern und exzessiven Alkoholgenuss. Wer als Discotheker jedoch diese umgangssprachlichen Begriffe zur Bewerbung seiner Events benutzt, erwacht wenig später mit einem Kater.

Die werblichen Verwendung der Begriffe „Malle“ und “Ballmann” sind nur gegen Zahlung einer Nutzungslizenz erlaubt und werden ansonsten abgemahnt. Der Unternehmer Jörg Lück hat sich „Malle“ bereits 2005 als Marke eintragen lassen. Europaweit ist „Malle“ für Tonträger, Werbung, Ausstrahlungen für TV- und Rundfunksendungen, sowie Partys geschützt. Wer den Begriff trotzdem nutzen will, muss eine Lizenz (Veranstaltung mit bis zu 1.000 Gästen kostet 499 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer) erwerben.

Bereits im August wurden nach Angaben des BDT ca. 100 Clubbetreiber von Lück abgemahnt. Neben den Abmahngebühren von ca. 1800 Euro soll noch eine Unterlassungserklärung mit einer Vertragsstrafe von 3.000 Euro unterschrieben werden. Betroffene Betrieb können sich an den Verband wenden, um juristischen Hilfe zu bekommen.

Unter Experten ist die Schutzfähigkeit des Begriffs “Malle” mehr als umstritten. Bereits im Februar hat die Kanzlei der Patentanwälte Dr. Grasser & Partner einen Antrag auf Löschung der Marke gestellt. „Malle“ hätte niemals als Marke eingetragen werden dürfen, da laut Art. 7 der Verordnung über Gemeinschaftsmarken keine geografische Herkunftsangaben geschützt werden können. „Malle“ sei eine schon immer übliche Formulierung für Mallorca und somit nicht schutzfähig.

Zumindest beim Begriff „Ballermann“ haben Gerichte aber anders entschieden. Die Marke wurde bereits 1998 vom einem Ehepaar Engelhardt eingetragen. Im Rechtsstreit ging es darum, ob „Ballermann“ überhaupt schutzfähig sei, “da der Begriff als Synonym für Party-Exzesse im Allgemeinen stehe”. Solche beschreibenden oder geläufigen Begriffe dürfen nicht in Marken enthalten sein. Das OLG München folgte dieser Ansicht nicht und urteilte zu Gunsten der Engelhardts.

Quelle: onlinehaendler-news

 

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Brandschutz Hotel

Disko: Brandrisiko weiterhin hoch

Brand in einer Disco in Düsseldorf, Großbrand in Hotel-Disco in Kempten – immer wieder brechen in Tanzlokalen Brände aus. Die Ursachen kann häufig nicht ermittelt werden, die Geschädigten sind aber leicht zu ermitteln: Wer seine Disko nicht vernünftig versichert, bleibt auf den Kosten eines Brandes sitzen.

In Zeiten des Rauchverbotes in deutschen Diskotheken sollte das nicht mehr passieren: Brennende Veranstaltungsräume. Trotzdem ereignen sich Jahr für Jahr viele Brände in Diskobetrieben. Aktuell gehen beispielsweise die Ermittlungen im Berliner „Club der Visionäre“ durch die Presse.

Die Ursache der Brände ist meist nicht der unbedachte Umgang mit offenem Feuer, sondern häufig Defekte in der elektrischen Anlage oder der Elektronik. Bei vielen Schäden finden die Ermittler aber auch Zeichen von Brandstiftung. Deshalb ist es umso wichtiger, mit einer Versicherung mögliche Brandrisiken abzudecken.

Aber auch unverschuldet kommen Discotheken in Bedrängnis: Im Frühjahr drohte ein Brand eines ehemaligen Stalls auf die benachbarte Disco in Neukirchen vorm Wald überzugreifen. Die Feuerwehr war im Großeinsatz, die Polizei beendete eine Veranstaltung in der Disco vorzeitig. Es entstand ein Schaden von rund 100.000 Euro.

 

Wichtige Punkte, die Ihre Versicherung enthalten sollte:

  • Die korrekte Versicherungssumme (siehe Artikel in TopHotel). Wir empfehlen eine Bewertung Ihres Betriebes durch die Experten von Fritz & Fritz.
  • Umfassender Schutz in einer Police. Dann gibt es keine Deckungslücken oder Überschneidungen im Vertrag.
  • Schutz vor grober Fahrlässigkeit: Jeder macht einen Fehler. Aber nicht jeder Fehler sollte Ihre Existenz gefährden.
  • Betreuung durch einen Experten, der im Schadenfall Ihre Interessen bei der Versicherung vertritt.

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