Cyberstatistik 2025: Hacker mehr als ein lästiges Problem

Cyberangriffe auf europäische Unternehmen haben 2025 erneut drastisch zugenommen. Jedes zehnte Unternehmen klagt über mindestens einen Angriff aus dem Internet. Eine Cyberversicherung alleine reicht heute nicht mehr aus.

So ziemlich jedes Unternehmen wurde – bemerkt oder unbemerkt – bereits Opfer eines Cyberangriffs. Einfallstor Nr. 1 bleiben E-Mails: Rund 60 % aller gemeldeten Vorfälle gehen auf E-Mail-basierte Angriffe zurück – von Phishing über klassischen Betrug bis hin zu Business Email Compromise (BEC). Betrug und Business E-Mail Compromise (BEC) machen dabei etwa die Hälfte aller Schäden aus. BEC ist eine Form des Cyber-Betrugs, bei der Angreifer E-Mail-Konten von Führungskräften oder Partnern fälschen/hacken, um Mitarbeitende zu Geldüberweisungen oder Datenherausgabe zu manipulieren.

KI verschärft die Bedrohung

2025 war das erste Jahr, in dem generative KI im großen Stil von Cyberkriminellen eingesetzt wurde. KI-generierte Stimmen, täuschend echte Phishing-Mails und kontextbezogene Anpassungen in Echtzeit machen Angriffe immer schwerer erkennbar. Die gravierendste Bedrohung bleibt Ransomware: Bösartige Software, so genannte Malware verschlüsselt die Dateien des Unternehmens oder blockiert den Zugriff auf Systeme, um Lösegeld für die Freigabe zu erpressen.  Ransomware kommt seltener als Betrug vor, erfordert aber deutlich mehr Aufwand bei der Beseitigung und produziert damit auch viel mehr Kosten. Im Schnitt dauert es 48 Personentage an Aufwand, um den alten Datenstand wieder zu erreichen.

Die Daten zeigen: Eine Cyberversicherung ist ein wichtiges Sicherheitsnetz, aber sie entfaltet ihren vollen Wert erst in Kombination mit aktiver Prävention. Mit einer Police lassen sich Dienstleistungen verbinden, die E-Mails vor Phishing und Betrug schützen und Ransomware-Angriffe frühzeitig erkennen und eindämmen. Und das Gute dabei: Wer diese beauftragt, kann Geld bei der Versicherungsprämie sparen.

Quelle: Stoïk

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